{"id":512,"date":"2008-04-17T08:08:32","date_gmt":"2008-04-17T06:08:32","guid":{"rendered":"http:\/\/juerges.eimuth.de\/?p=512"},"modified":"2008-04-17T08:08:32","modified_gmt":"2008-04-17T06:08:32","slug":"kurt-kirmes-predigt-zum-25-todestag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/juerges.eimuth.de\/?p=512","title":{"rendered":"Kurt Kirmes, Predigt zum 25. Todestag"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Kurt Kirmes<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Predigt zum 25. Todestag in der Gutleutkircheam 25.Mai 2008<\/strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Gedenkg. J\u00fcrges 1.n.Trin. Ffm Hoffnungsgem. 5. Mose6, 4-9<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Vorstellung: Kurt Kirmes, Diakon 6 Jahre Zusammenarbeit mit Irmtraud und Martin.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gnade sei mir euch und Friede, von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus, Amen<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Herr bewahre mich in Gnaden, dass ich nicht anderen predige und selbst am Sinn des Lebens vorbei gehe, Amen.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Liebe Gemeinde, meiner Predigt lege ich den Text f\u00fcr den heutigen 1. Sonntag n. Trinitatis zu Grunde. Er steht im 5. Mosebuch, K. 6, die Verse 4 bis 9. \u2013 \u201eH\u00f6re Israel: Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. So liebe denn den Herrn, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner Seele und mit aller deiner Kraft. Die Worte, die ich dir heute gebiete, sollen dir ins Herz geschrieben sein, und du sollst sie deinen Kindern einsch\u00e4rfen und von ihnen reden, wenn du in deinem Hause weilst und wenn du auf der Wanderung begriffen bist, wenn du sich nieder legst und wenn du aufstehst. Du sollst sie dir als Gedenkzeichen auf die Hand binden und als Stirnband zwischen deinen Augen tragen und sollst sie auf die Pfosten deines Hauses schreiben.\u201c \u2013 Liebe Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, in den letzten 12 \u00bd Jahren meiner beruflichen T\u00e4tigkeit war ich Altenheimseelsorger in der j\u00fcdischen Henry und Emma Budge \u2013 Stiftung, in Frankfurt \u2013 Seckbach. Dieses Haus hat bis heute eine ausgepr\u00e4gte Praxis j\u00fcdisch-rituellen Lebens, zentriert auf die Haus eigene Synagoge. In dieser Zeit habe ich dort vieles lernen k\u00f6nnen und ganz neu erfahren. Vertieft hat sich zum Beispiel meine Sensibilit\u00e4t f\u00fcr j\u00fcdische Rituale und Feste. Meine Frau und ich nahmen j\u00e4hrlich als Ehreng\u00e4ste an diesen Festen teil. \u2013 Allgemein bekannt ist sicher der j\u00fcdische Schabbat, im Dialekt Schabbes genannt. Die progressive, j\u00fcdische Amerikanerin Joyce Hannover schreibt hierzu in ihrem Buch \u201eGelebter Glaube\u201c: \u201eDie Idee eines w\u00f6chentlichen Ruhetages war einer der gro\u00dfen Beitr\u00e4ge, die das Judentum der menschlichen Zivilisation geliefert hat.\u201c \u2013 Dieser Feststellung stimme ich zu und begreife nicht, warum wir mit<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -2-<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -2-<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">diesem Geschenkt nicht sorgf\u00e4ltiger umgehen. Auch unser Abendmahl, das seine Entstehung dem Sederabend, dem Vorabend des Pessachfestes und der Stiftung durch unseren Herrn Jesus Christus verdankt, hat im Judentum seine Wurzeln. \u2013 Zwischenzeitlich ist es ja gelegentlich auch in evangelischen Gemeinden \u00fcblich, einen Sederabend zu feiern, nur w\u00fcnschte ich mir dann mehr Sorgfalt im Umgang mit der Vorlage. Unser heutiger Text geht von dem Grundsatztext aus, gleichzeitig dem j\u00fcdischen Glaubensbekenntnis und Tagesgebet: \u201eH\u00f6re Israel, der Herr unser Gott, der Ewige, ist einzig.\u201c \u2013 Diesem j\u00fcdischen Glabensbekenntnis ordnet sich alles andere unter. Sicher kennen viele von uns aus Fernsehreportagen \u00fcber j\u00fcdisches Leben einige, der im Text genannten Handlungen. Das Bedeckte Haupt, mit der \u201eKipa\u201c. Das im Gottesdienst \u00fcber die Schultern der Liturgen gelegte Tuch, das Stirnband, in das die Worte des Glaubens-bekenntnisses eingearbeitet sind, den um den Arm gebundenen Gebetsriemen, der \u00fcbrigens im Nazideutschland durch Nazi-Schergen auch dazu verwandt wurde, ihn ihrem Tr\u00e4ger um den Hals zu legen und ihn so qualvoll zu erw\u00fcrgen. \u2013 Auch die Anweisung, diese Worte des Glaubensbekennt-nisses auf den T\u00fcrrahmen zu schreiben, hatte in dieser Zeit Folgen. Entsprechend der Anweisung lie\u00dfen fromme, j\u00fcdische Menschen den Text mit Feder und Tinte auf ein St\u00fcck Pergament schreiben. Dieses kleine Papier wurde dann zusammen gerollt und in eine \u201eMesusa\u201c,ein kleine, etwa 6 cm lange R\u00f6hre, aus Silber- oder Bronzeblech, auch aus Holz, gelegt die dann mit zwei kleinen N\u00e4gelchen etwa in Augenh\u00f6he au\u00dfen am rechten T\u00fcrrahmen befestigt wurde. In den N\u00e4chten z.B., in denen die Nazi-Rollkommandos in Gro\u00dfst\u00e4dten, wie Berlin, von T\u00fcr zu T\u00fcr tobten, brauchten sie nur nach den Spuren dieser N\u00e4gelchen zu suchen, viele waren informiert. Selbst wenn die in Todesangst hinter der T\u00fcr zitternden Menschen schnell ihre MESUSA entfernt hatten, wurde f\u00fcr sie dieser religi\u00f6se Brauch zum Verr\u00e4ter. Auch am T\u00fcrpfosten unseres Hauses befindet sich eine solche MESUSA, die meiner Frau und mit von <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -3-<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -3-<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">J\u00fcdischen Freunden geschenkt wurde. Immer, wenn ich daran vorbei gehe, formt sich in meinem Kopf das Bekenntnis: \u201eH\u00f6re Israel, der Herr, unser Gott, der Ewige, ist einzig.\u201c Im 1. Gebot des christlichen Katechismus ist dies f\u00fcr uns, bezogen auf 2. Mose 20, so umgesetzt: \u201eIch bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen G\u00f6tter neben mit haben.\u201c Dies ist der gemein-same Grundsatz, zu dem wir im 2. \u2013 oder, wie wir auch sagen, \u201eNeuen Testament\u201c sehr praktische Folgerungen dieses Bekenntnisses finden, die uns durch Jesus von Nazareth, den Christus, in einmaliger Weise bezeugt sind. &lt;Lesung: Matth. 5, V.3-10\u2026&gt;Diese Glaubensorientierung war auch Irmtrauds und Martins Quelle, eigener Grunds\u00e4tze und Handlungsprogramms. In diesem Tagen des Erinnerns an Ihren furchtbaren Tod, den sie zusammen mit denen erleiden mussten, die mit im Auto sa\u00dfen, kann es dennoch nicht nur um einen Gedenktag gehen. Beide w\u00fcrden sich und uns auch heute fragen, wie setzten wir dies um, was haben wir daraus gemacht, wie werden wir verantwortlich versuchen f\u00fcr unsere Bekenntnis einzutreten? \u2013 Hierbei war ihnen, wie uns heute bewusst, wo die eigenen, reflektierten Grenzen liegen und warum der Beistand in Glaube und Gebet f\u00fcr uns so unverzichtbar ist. \u2013 25 Jahre sp\u00e4ter ist es doch in erschreckender Weise immer noch so, wie aus politischen und wirtschaftlichen Gr\u00fcnden, wie man sagt, Gewalt, so genannte milit\u00e4rische Optionen und die Auspl\u00fcnderung von L\u00e4ndern kultiviert ist. Die Eigenreflektion lag damals, zur Zeit der gemeinsamen Teamverantwortung, f\u00fcr uns auch im Alltag des Stadtjugendpfarramtes. \u2013 In diesem Amt, in dem wir zusammen arbeiteten, vertrat Martin den Grundsatz, egal was drau\u00dfen geschieht, einschlie\u00dflich der Fehler, die uns unterlaufen, ist dies immer unsere gemeinsame Sache. Wir sind miteinander uneingeschr\u00e4nkt solidarisch. Ich, Martin, stehe f\u00fcr alles, was wir im Zusammenhang unserer Arbeit zu vertreten tun ein. Liebe Freundinnen und Freunde, ich wei\u00df auch heute sicher, selbst wenn es bei uns einmal hakte, dass dieser Grundsatz von Martin und Irmtraud nie verletzt wurde. \u2013 Auch war uns hierbei klar, dass diese Haltung f\u00fcr den Ev Regionalverband, den Tr\u00e4ger des Amtes, nicht immer einfach war. -4-<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -4- Erinnerlich ist mir zum Beispiel, dass unsere Art sich zu engagieren und zu \u00e4u\u00dfern, auch im Jugendpolitischen Bereich, Reaktionen herausforderte.- So wurde uns ein Beschlu\u00df des Vorstandes des Verbandes zugesandt, der \u2013 schwarz auf wei\u00df, auf roten Bogen aufgeklebt, folgenden Text zum Inhalt hatte: \u201e Wenn die Herren J\u00fcrges und Kirmes sich zuk\u00fcnftig in der \u00d6ffentlichkeit \u00e4u\u00dfern wollen, haben sie dies zuvor mit dem Vorsitzenden zu besprechen, Schriftst\u00fccke sind vorzulegen.\u201c Nat\u00fcrlich hatte dieser Beschluss folgen. \u2013 Lokalredaktionen in Frankfurt, zu denen wir gute Kontakte hielten, erkundigten sich telefonisch wegen dieses \u201eMaulkorbbeschlusses\u201c, wie sie ihn nannten, im Regionalverband. Der Vollst\u00e4ndigkeit halber f\u00fcge ich hinzu, Frau Gebhardt, die ich sehr sch\u00e4tze, war damals noch nicht Vorsitzende. Daraufhin wurde dieser Beschlu\u00df modifiziert und lautete nun: \u201eDie Herren J\u00fcrges und Kirmes d\u00fcrfen sich weiterhin in der \u00d6ffentlichkeit \u00e4u\u00dfern, soweit nicht das Interesse von Kirche an der \u00d6ffentlichkeit ber\u00fchrt ist.\u201c \u2013 F\u00fcr uns war dies damals kein Lacher, hatten wir doch auf vielen anderen Ebenen einen sehr konstruktiven Kontakt zu dieser Institution. Wie wir unsere kritischen Anfragen zum Beispiel formulierten, l\u00e4\u00dft sich an den Plakaten unserer Aktion \u201ePO\u201c, politisch Obdachlose ablesen, zu finden, in \u201eDen Stummen eine Stimme\u201c, Hrsg. Eimuth\/Quirin. Eine Aktion \u00fcbrigens, die der Kreis der Aktionisten aus privater Tasche finanzierte. \u2013 Diese Aktion im turbulenten, kommunalen Wahlkampf, produzierte auch Reaktionen einer uns damals eigentlich nicht unsympathischen, Partei. Ein Fraktionsassistent rief mich, als einziger gerade erreichbar, an und wollte mich in einem \u00bd-St\u00fcndigen Gespr\u00e4ch \u00fcberreden, diese Aktion zu beenden. Wie grunds\u00e4tzlich verabredet, lehnte ich ab. \u2013 Nach Martins Tod sollte mich eine <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"> Auswirkung<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> dieser Aktion, so sah es mancher, noch einmal sehr pers\u00f6nlich in unangenehmer Weise einholen. \u2013 An einem 2. Beispiel l\u00e4\u00dft sich die Ausformung von Martins Grundhaltung ebenfalls darstellen: &#8211; Wegen scheinbar nicht l\u00f6sbarer Personalprobleme, sah sich der Verband gen\u00f6tigt, den \u201eKlub f\u00fcr junge Berufst\u00e4tige\u201c, in der Stalburgstra\u00dfe, zu schlie\u00dfen. Wir hatten diese Schlie\u00dfung nicht<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -5-<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -5- verhindern k\u00f6nnen. \u2013 Die sich anschlie\u00dfende Frage wurde uns vom Verband \u00fcbergeben, was mit den beiden Planstellen geschehen sollte. Vorschl\u00e4ge sollten erarbeitet werden. In der Hausdiskussion entstanden zwei Vorschlage. Martin pl\u00e4dierte daf\u00fcr, im Stadtjugendpfarramt ein eigenes \u201eReferat \u201aOffene Jugendarbeit\u2018, einzurichten. Mein Vorschlag war, die 2 Stellen f\u00fcr ein Stadtteilprojekt, in diesem Fall am B\u00fcgel- zwischen Bonames und Niedereschbach- einzusetzen. An einem dieser Tage gingen wir beide ziemlich anges\u00e4uert nach Hause. Am n\u00e4chsten Morgen, als ich die Treppe in der Stalburgstra\u00dfe hinauf steig, stand Martin oben, mit ausgebreiteten Armen auf dem Treppenabsatz. Er nahm mir in den Arm und sagte, \u201ekomm, ich habe eine Idee, wie wir weiter machen k\u00f6nnen: Wir bitten Pfarrer Sch\u00e4fer, den Vorsitzenden des Verbandes und Herrn OKR Telschow, den damaligen Verwaltungsdirektor um einen Termin hier im Haus. Jeder von uns tr\u00e4gt sein Konzept vor und diese sollen dann entscheiden. Alle Beteiligten willigten sein. Die Sitzung fand in der Stalburgstra\u00dfe statt und wurde der Beginn zum Stadtteilprojekt am B\u00fcgel und der Impuls zur Gr\u00fcndung des Ev. Vereins f\u00fcr Jugendsozialarbeit. Nach dieser so gef\u00e4llten Entscheidung hatte ich nie den Eindruck, dass mir Martin etwas nach trug. Als Mitgr\u00fcnder des Vereins blieb er bis zu seinem Tod ein engagierter Sch\u00fctzer der Ziele des Vereins und in seinem Engagement ein Mentor meiner Aufgabe als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer.- Fast endlos scheint mir die Liste seiner Aktivit\u00e4ten, auch seines Engagements an den verschiedenen regionalen und \u00fcberregionalen Kirchentagen. \u2013 In dieser und \u00e4hnlicher Weise war denn Martins Arbeit, ohne Glorifizierung seiner Person, immer inhaltlich ausgerichtet und den \u201ekleinen Leuten\u201c zugewandt. &#8211; \u201eWas ihr getan habt, einem unter diesen meinen geringsten Br\u00fcdern, das habt ihr mir getan.\u201c \u2013 Jesus Christus, der uns dies so zuspricht,, weist so sehr konkret auf die Menschen hin, f\u00fcr die wir uns einsetzen, unsere Schwestern und Br\u00fcder, auch die so genannten \u201eKleinen Leute\u201c, die scheinbar Bedeutungslosen in unserer Feudalgesellschaft. Irmtraud, unsere liebe Freundin und Kollegin, war hierbei immer und \u00fcberall die kluge <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -6-<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> -6-<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Begleiterin, Tr\u00e4gerin der leisen, aber un\u00fcberh\u00f6rbaren kritischen Nachfragen, auch die, die bei unserer Aktion \u201ePO\u201c in stundenlanger Handarbeit die Plakate schrieb. So, wie f\u00fcr meine Frau Eva und mich, uns alle, die wir sie liebten, Martin, Irmtraud, Mutter Erna, Jan, Katharina, Gesine, die Trauer und der Schmerz bleibt, so f\u00fchlen wir uns, so lange uns dies m\u00f6glich ist, durch die Liebe unseres Herrn Jesus Christus, durch das Engagement der Verstorbenen berufen, Gewalt gegen Menschen zu bek\u00e4mpfen, die Arroganz der M\u00e4chtigen als solche zu bezeichnen, so genannte \u201emilit\u00e4rische Optionen\u201c abzulehnen, f\u00fcr Frieden einzutreten, Benachteiligte zu unterst\u00fctzen, R\u00e4ume aller Art, wie hier in der Hoffnungs-gemeinde m\u00f6glich zu machen. &#8211; Gelegentlich, wenn mir pers\u00f6nlich der Druck auf meinen Nacken zu gro\u00df scheint, sage ich mir, auch mal Anderen, aufmunternd, \u201evielleicht sitzen sie auf Wolke 19 und l\u00e4cheln uns liebevoll zu.\u201c \u2013 Gemeinsam ist uns Glaubenden die Weisung und Orientierung der Bibel, \u201eh\u00f6re Israel, der Herr unser Gott, der Ewige ist einzig.\u201c Wir treten in das 1. Testament ein, das Gott mit seinem Volk Israel geschlossen hat und f\u00fcr uns in seinem 2. Testament, durch seinen Sohn Jesus Christus, erf\u00fcllt ist. Was wir Christen wohl immer wieder lernen m\u00fcssen, &#8211; <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">so<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> \u2013 unsere Geschichte mit diesem Gott zu begreifen, dass diese ohne Sein Volk Israel und dessen Zeugnis, undenkbar ist. \u2013 Uns w\u00fcnsche ich nicht nur ein gutes, friedvolles Erinnern, sondern auch weiterhin ein mutiges Eintreten f\u00fcr die Ziele, die unsere Freunde und viele andere vor und nach ihnen, mit uns getragen haben und tragen. Amen.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und die Liebe Gottes, welche h\u00f6her ist, als alle menschliche Vernunft, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> .-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurt Kirmes Predigt zum 25. Todestag in der Gutleutkircheam 25.Mai 2008 Gedenkg. J\u00fcrges 1.n.Trin. Ffm Hoffnungsgem. 5. Mose6, 4-9 Vorstellung: Kurt Kirmes, Diakon 6 Jahre Zusammenarbeit mit Irmtraud und Martin. 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